Barrierefreier Onlineshop
Seit Juni 2025 ist Barrierefreiheit im E-Commerce Pflicht. Wir machen euren Shop BFSG-konform – ohne Overlays, mit echtem Code.
Custom Shopify App
Maßgeschneidert für euren Workflow
Wann ihr euch mit Barrierefreiheit beschäftigen solltet
BFSG-Pflicht erfüllen
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit 28. Juni 2025. Euer Onlineshop muss WCAG 2.1 AA erfüllen – sonst drohen Bußgelder bis 100.000 €.
Ihr verliert Kunden ohne es zu merken
Rund 10 % der Bevölkerung haben Einschränkungen. Fehlende Alt-Texte, schlechte Kontraste und nicht bedienbare Menüs kosten euch täglich Umsatz.
Euer Overlay löst das Problem nicht
Accessibility-Overlays ändern nur die Darstellung, nicht den Code. Der DBSV lehnt sie ab, und in den USA häufen sich Klagen gegen Overlay-Nutzer.
Redesign oder Theme-Wechsel steht an
Der perfekte Zeitpunkt, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken – statt sie später teuer nachzurüsten.
SEO-Boost mitnehmen
Semantisches HTML, Alt-Texte und klare Strukturen verbessern nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch euer Google-Ranking.
Wie wird euer Shop BFSG-konform?
Audit
Wir prüfen euren Shop nach WCAG 2.2 AA – mit automatisierten Tools und manuellen Tests (Screenreader, Tastatur-Navigation).
Maßnahmenplan
Alle Barrieren dokumentiert, priorisiert nach Schwere und Aufwand. Ihr wisst genau, was zu tun ist.
Umsetzung
Wir beheben die Barrieren direkt im Code – ARIA-Labels, Kontraste, Fokus-Management, semantisches Markup.
Validierung
Re-Audit mit denselben Kriterien. Erst wenn null kritische Barrieren übrig sind, ist der Shop freigegeben.
Nicht-barrierefrei vs. BFSG-konform
- Nachteil: Bußgelder bis 100.000 €
- Nachteil: Abmahnrisiko durch Verbände
- Nachteil: 10 % potenzielle Kunden ausgeschlossen
- Nachteil: Schlechte Lighthouse-Scores
- Vorteil: Rechtlich abgesichert
- Vorteil: Mehr Reichweite für alle Nutzer
- Vorteil: Bessere Usability & Conversion
- Vorteil: SEO-Vorteile durch semantisches HTML
- Vorteil: Zukunftssicher für EAA und WCAG 2.2
Standards und Tools die wir einsetzen
Praxisbeispiel
Fashion-Shop Barrierefreiheits-Audit
Problem
42 Barrieren im Erstaudit
Ein Fashion-Shop mit Custom Shopify-Theme hatte 42 WCAG-Verstöße – fehlende Alt-Texte, unzureichende Kontraste, nicht erreichbare Filter und ein Checkout ohne Label-Zuordnung.
Lösung
Systematische Behebung
- Alle Bilder mit kontextbezogenen Alt-Texten versehen
- Farbkontraste auf WCAG AA angehoben
- Filter und Navigation per Tastatur bedienbar gemacht
- ARIA-Labels und Landmarks im gesamten Theme ergänzt
Ergebnis
0 kritische Barrieren im Re-Audit
- 42 → 0 WCAG-Verstöße
- +12 % Mobile Conversion Rate
- Lighthouse Accessibility Score: 100
- BFSG-konform seit Launch
BFSG und EAA: Warum Overlays nicht reichen
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt den European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen Onlineshops barrierefrei sein – das betrifft den gesamten Kaufprozess von der Produktsuche bis zur Bestellbestätigung.
Accessibility-Overlays versprechen eine schnelle Lösung, liefern sie aber nicht. Sie verändern nur die Darstellung im Browser, nicht den zugrunde liegenden Code. Screenreader lesen weiterhin fehlerhafte Strukturen vor, Tastatur-Navigation bleibt defekt, und Kontraste stimmen nur oberflächlich.
Echte Barrierefreiheit entsteht im Code: semantisches HTML, korrekte ARIA-Attribute, saubere Fokus-Reihenfolge und ausreichende Kontraste. Das kostet initial mehr Aufwand als ein Overlay-Snippet, hält aber dauerhaft – und schützt euch rechtlich.
Am effizientesten ist es, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken — etwa beim Aufbau eines neuen Shops oder bei individuellen Theme-Anpassungen. Bestehende Shops rüsten wir nachträglich um, priorisiert nach rechtlichem Risiko und Nutzerimpact.
Barrierefreiheits-Audit anfordern
Jeder Shop ist anders – deshalb starten wir mit einem individuellen Audit. Ob einfaches Theme oder stark customized: wir prüfen den IST-Zustand, dokumentieren alle Barrieren und geben euch einen klaren Maßnahmenplan mit realistischer Aufwandsschätzung.
Häufige Fragen
Alle E-Commerce-Anbieter in Deutschland, die Waren oder Dienstleistungen online verkaufen. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Der gesamte Kaufprozess – von der Produktsuche bis zur Bestellbestätigung – muss WCAG 2.1 AA erfüllen.
Alles, was zum Kaufprozess gehört: Navigation, Produktseiten, Suche, Filter, Warenkorb und Checkout. Konkret bedeutet das: Tastatur-Bedienbarkeit, Alt-Texte für Bilder, korrekte Labels für Formulare, ausreichende Farbkontraste und saubere ARIA-Attribute.
Nein. Overlays verändern nur die Darstellung, nicht den zugrunde liegenden Code. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) lehnt sie ausdrücklich ab, und in den USA gibt es bereits zahlreiche Klagen gegen Overlay-Nutzer. Echte Barrierefreiheit erfordert Änderungen im Quellcode.
Das Audit dauert in der Regel 3 bis 5 Werktage. Die Umsetzung hängt vom Umfang ab: Bei einem Standard-Theme rechnen wir mit 2 bis 4 Wochen, bei stark customized Themes kann es länger dauern. Nach der Erstanalyse bekommt ihr von uns einen realistischen Zeitplan.
Seit dem 28. Juni 2025 drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro. Zusätzlich können Wettbewerber und Verbraucherschutzverbände Abmahnungen aussprechen. Abgesehen von den rechtlichen Risiken verliert ihr täglich potenzielle Kunden, die euren Shop nicht bedienen können.
Nein. Die meisten Änderungen passieren im Code und sind visuell unsichtbar – ARIA-Labels, semantisches HTML, Fokus-Management. Wo Kontraste angepasst werden müssen, arbeiten wir die Änderungen so ins bestehende Design ein, dass der visuelle Charakter erhalten bleibt.
Die wichtigsten Preisfaktoren: Wie stark ist euer Theme angepasst? Nutzt ihr Standard-Shopify-Checkout oder Custom Checkout (Plus)? Wie viele unterschiedliche Seitentypen hat euer Shop? Ein Shop mit Standard-Theme braucht weniger Anpassungen als ein komplett individueller Build. Wir priorisieren nach Impact — und sagen euch ehrlich, welche Maßnahmen rechtlich zwingend sind und wo ihr mit minimalem Aufwand den größten Effekt erzielt.
Dürfen wir Euch kennenlernen?
Ob bei einem virtuellen Kaffee oder Tee - jedes Projekt gestaltet sich individuell.